Dänemarkfahrt 2016

Am Freitag, den 2. September 2016 war es wieder soweit - die legendäre Dänemarktour des Surf Club Sylts startete.
Obwohl es in den letzten Jahren in Klitmøller immer schön war, entschieden wir uns für was Neues, und buchten ein Haus in Nørre Vorupør. 
Die 12 auserwählten Jugendmitglieder trafen sich in nach der Schule in List. 
Die Kids waren schon richtig aufgeregt und aus jeder Ecke hörte man: „Meinst du die Wellen sind so toll wie letztes Jahr?“, oder: „Man, ich bin so heiß auf Surfen!“. Also ging es ab auf die Fähre.
Die Hotdog/Currywurst Tradition wurde natürlich auch dieses Jahr beibehalten, immerhin war es Mittagszeit und es lagen 4 Stunden Autofahrt vor uns. Auf 3 Autos verteilt ging es von der Fähre runter und hoch nach Nørre. Durch gute Musik und Spielen wie: „What are the odds“, ging lange Fahrt rasend schnell vorbei. 
Als wir endlich in Nørre ankamen, rannten die Kids gleich über die Düne, um die Wellen zu betrachten. Erster Eindruck: “Oh bitte nicht!“

Es sah sehr klein und auch nicht wirklich schön aus. Alle waren endtäuscht und wollten weitere Spots abgrasen, in der Hoffnung größere Wellen zu finden. Doch zum Glück hatten wir unseren Dänemark-Erfahrenen Jens Krause dabei, der kennt die Spots in Dänemark fast wie seine Westentasche. Schnell verklickerte er den Kids, dass es nirgendwo besser laufen würde. Naja, was soll‘s, wir wollten surfen! Also fix in die Neos und ab in den Teich! Das war die absolut richtige Entscheidung. Zur Überraschung aller bauten sich auf einmal brusthohe Wellen auf, die den jungen Surfern ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zauberten.
Nach 2-3 Stunden krabbelten auch die Letzten aus dem Wasser. Es wurde Zeit das neue Quartier zu begutachten. Das Haus war ein Traum. Groß, viel Platz und sogar ein eigenes Spielzimmer waren dort zu finden. 
Während unser Chefkoch Laurin Ressel mit Papa Jan Krüger ein leckeres Abendmahl auf den Tisch zauberte, ließ sich der Rest schnell auf die Couch fallen und guckte, per mitgebrachten Beamer, einen entspannten Surffilm an. Nach dem Essen durften sich die Köche zurücklehnen, während die Anderen den Tisch abräumten und das Geschirr spülten. Tolles Teamwork! Alle waren ziemlich K.O. und schnell trat Ruhe ein. Ein paar Wackere hielten sich noch wach und erzählten sich Witze im Wohnbereich. 

Der zweite Tag wurde mit einem kräftigen Frühstück gestartet und dann wieder ab zum Spot. Ein kurzer Blick über die Dünenkante und schnell ins Wasser. Nach dem Surf wurde, wie jedes Jahr, der allseits beliebte Kebab-Mix verspeist. Danach ging es weiter hoch nach Klitmøller. Die Snakerun dort ist fester Bestandteil des DK-Trips. Die Dänen waren von den Skatemoves der Sylter so beeindruck, dass sie kurzer Hand mit einem halben Kamera-Team vor uns standen. Es hielt aber nicht lange, bis die ersten fragten: “Wann geht's denn wieder ins Wasser?“ Immerhin waren wir ja zum Surfen da. Die Kids packten ihren Stuff zusammen und es ging wieder zurück nach Nørre Vorupør. Diesmal leider mit eher sylt-typischen Wellen.  
Abends stellten sich die Köche wieder hinter den Herd und kochten ein super leckeres Curry für die Meute. 
Nach dem Essen gab es eine Vorführung der Surf-& Skatevideos des Tages. Nach zweimal Surfen und Skaten, waren die Kids richtig platt. Es wurden noch 1-2 Kartenspiele gezockt und dann ging es ab in die Schlafkojen.  

Am nächsten Morgen stand die Heimreise an. Die Bude wurde fix sauber gemacht und es ging zum Spot. Dort war es leider absolut flach. Keine Chance! Wir fuhren die Küste weiter runter, in der Hoffnung, eine magische Mole mit Wellen zu finden. Leider vergebens! Doch für die Kids aus dem Surf Club ist das kein Problem. Ein kurzer Check im Internet und es war klar, wir fahren nach Varde in den Skatepark! Dort angekommen wurde der Skatepool erst mal unsicher gemacht und Freundschaft mit einheimischen Scooter-Fahrern geschlossen. Total stoked vom Skaten ging es Richtung Fähre. Sobald das deutsche Netz erreicht wurde, gab es einen Blick auf die Sylter Webcam und die Ersten verabredeten sich zu einen Surf direkt im Anschluss. 
Fazit: Ein unvergesslicher Trip mit einer geilen Crew!!!

Ein Stern für Sylter Surfer

(...) "Für den Surf Club Sylt, für den Sören Lappoehn den großen Stern des Sports in Bronze (1.Platz) entgegennahm, war die Auszeichnung und die Hoffnung so weiter „nach Berlin zu surfen“, eine „große Freude und Ehre“. Der eher locker organisierte Club zeichnet sich durch seine offene, integrative Jugendarbeit aus, die jungen Insulaner nicht nur eine Anlaufstelle, sondern auch sportliche Förderung durch ehrenamtlich tätige Surftrainer bietet. Das kurz vor der Fertigstellung stehende Clubhaus am Westerländer Strand soll diese Aktivitäten noch intensivieren." (...) Zum Artikel // Quelle: SHZ ©2017 

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Skimboard Contest Kampen

Gemeinsam mit dem Tourismus-Service Kampen haben wir am 14. August einen Skimboard Contest für alle Kids und Jugendlichen veranstaltet. Treffpunkt und ebenfalls Sponsor neben INSELKIND, Norden Surfboards und Paradise Custom war das Strand-Restaurant La Grande Plage. 
Pünktlich um 11 Uhr wurden wir mit strömendem Regen begrüßt! Aber die Gebete an den Wettergott wurden glücklicherweise erhört. Mit dem Sonnenschein kamen auch die motivierten Kids, wenig später waren es rund 40 Anmeldungen! Somit wurden alle in zwei Gruppen aufgeteilt (6-12 und 13-17 Jahre). 
Obst und Wasser zur Stärkung standen schon bereit, die letzten Gesichter wurden mit Sonnencreme versorgt und der Contest konnte beginnen. 
Das reine Skimboarden ging mit allen Heats bis 14.30 Uhr. Danach folgte ein gemeinsames Essen direkt am Strand, gezaubert von den Köchen des La Grande Plage. Um 16 Uhr folgte die Siegerehrung. Die Kids durften sich über tolle Preise, insbesondere von dem Sylter Label INSELKIND, freuen! Wir danken allen Sponsoren für ihre tatkräftige Unterstützung!

Ein besondere Dank geht auch an den Kampener Strandchef Greg, der uns kurzerhand noch ein Siegerpodest gebracht hat. 

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Gewinner sind sie natürlich alle, aber hier die Erstplatzierten:
 // 6-12 Jahre - Ben Hansen
 // 13-17 Jahre - Gilles Trautmann
 // best trick - Max Finke
 // female performance - Vee Grüntuch

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Fotocredit: Niklas Boockhoff | www.tiefseh.net

Billabong Kids Day 2016

(c) Niklas Boockhoff / Tiefseh.net

(c) Niklas Boockhoff / Tiefseh.net

Mit tatkräftiger Unterstützung von Billabong konnte der Surf Club Sylt auch dieses Jahr wieder seinen beliebten Kids Day durchführen. Die 30 vorhandenen Plätze waren innerhalb von zwei Tagen vergriffen. Bei idealer Wettervorhersage begrüssten alle ehrenamtlichen Helfer des Surf Clubs ihre kleinen Schützlinge am frühen Vormittag in Hörnum am Strandabschnitt K4. 
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde unter der Leitung von Markus Mager, dem Präsidenten des Surf Clubs wurden die neuen Billabong Wetsuits ausgegeben, die Boards gewaxt und es ging direkt an den Strand. Pünktlich zu der kurzen theoretischen Einführung verzogen sich die Regenwolken und gaben die Sonne frei. Einige Trockenübungen folgten einem schnellen, aber sorgfältigen Warm-up und dann wurde den ganzen Vormittag begeistert gesurft. 
Nach zwei Stunden gab es für alle Teilnehmer ein leckeres Mittagessen vom Sylter Restaurant „Möller’s Anker“ und zur Erfrischung die leckere „Sylter Brause“. Mit einem kurzen Anschauungsunterricht zu Meeresverschmutzung und einem Erste-Hilfe-Kurs wurde der Tag abgeschlossen und alle Kids erhielten noch ein Goodiebag für zu Hause. 
Wir danken Billabong, Headhunter Suncreme, dem Inselkind Shop, der Sylt Quelle für die Sylter Brause, dem Restaurant „Möller’s Anker“ für die Verpflegung und der Gemeinde Hörnum – wir freuen uns auf das nächste Jahr!

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Fotos von Niklas Boockhoff / tiefseh.net und von Thorsten Stroezel

Surf Club Sylt dringend auf Sponsorensuche für Clubhausbau

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SCS Pressemitteilung: Direkt am Brandenburger Strand in Westerland entsteht ein Haus, das nicht nur als Board- und Neoprenlager dienen, sondern zudem ein idealer Treffpunkt für die Mitglieder, insbesondere die Jugend, des Surf Club Sylt e.V.  sein soll. Zimmermänner, Dachdecker, Elektriker und Maler arbeiten Hand in Hand, um den so langersehnten Traum des SCS zu realisieren. Einige monetäre Veränderungen könnten allerdings bald zum Baustopp führen.

Jahrelang hat der Surf Club Sylt auf den Bau eines eigenen Clubhauses hingearbeitet und durch diverse Aktionen Spendengelder akquiriert. „Es ist schon beachtlich, was wir als relativ kleiner Club bis jetzt erreicht haben. Die Unterstützung und der Zuspruch ist 100% positiv“, so Markus Mager, Präsident des SCS. Zeit zum Durchatmen kann sich der ehrenamtliche Verein trotzdem nicht erlauben. Da einige Firmen und Sponsoren, anders als ursprünglich versprochen, Leistungen nicht einhalten konnten, sieht sich der SCS einem finanziellen Engpass ausgesetzt. Hinzu kommt die Veränderung der Unterkellerung, welche weitere 36.000,- Euro Mehrkosten verursacht hat. Nun wird der gesamte Bau ca. 366.000,-€ kosten. „Aus diesen Gründen müssen wir einen weiteren Aufruf starten, um weitere Sponsoren und Spender zu finden. Sobald uns das Geld ausgeht müssen wir den Clubhausbau leider vorerst stoppen, da wir auf gar keinen Fall finanzieren wollen!“, erklärt Mager. „Und natürlich leisten wir ja auch viel Eigenarbeit.“

Bislang sind 207.181,17 Euro Bargeldspenden zusammengekommen. Über 164.873,70 Euro sind schon in den Bau geflossen. Um den Bau komplett abzuschließen, benötigt der Club noch Gelder für z.B. die Fenster und Türen, ein Schließsystem, die Verschalung für das Terrassengeländer und die Kellerfront, Regale für die Surfboards im Boardlager, Trockenbauelemente, eine kleine Küche, den Fußboden für den Clubhausraum, die Fliesenarbeiten, Zementstellwände zur Dünensicherung, Lampen und die Elektrohardware für Innen und Außen.

Hier geht's zum Artikel in der Sylter Rundschau